Workshops

Künstlerische Workshops im Atelier

Es wird in einer offenen Gruppe, jeweils am zweiten Montag im Monat, an aktuellen und persönlichen Themen mit künstlerischen Materialien und Techniken gearbeitet. Bei den Workshops sind keine künstlerischen Kenntnisse erforderlich, es zählt allein die Freude am kreativen Gestalten, nach dem Motto des französischen Malers Paul Cézanne (1839 - 1906)  "Ich denke an nichts, wenn ich male, ich sehe Farben."

Sich auf die Kraft der Farben einlassen, sich dem malerischen Prozeß hingeben, in den "Flow" kommen. Dieses Gefühl der „Weltvergessenheit“ ermöglicht ganz bei uns zu sein, das Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung zu erfahren.

 

Ein Beginn ist jederzeit möglich. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um eine kurzfristige Anmeldung gebeten. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle ab sofort entgegen. 

Die Themen der Workshops sind: 

Farbgespräch

Erkennen, klar sehen, überblicken, sich auskennen, Bescheid wissen, im Bilde sein. Ein Workshop der anderen Art.

Wir malen, zeichnen, plastizieren, radieren in der Kunsttherapie. Kunst wird in der Therapie genutzt um den momentanen psychischen Standort, unbewusste Strukturen, unverfälscht durch Farben und Formen sichtbar zu machen. Beim Farbgespräch entstehen Brücken zur eigenen Persönlichkeit im nonverbalen Dialog mit den anderen Beteiligten. Das Farbgespräch ermöglicht uns gleichfalls mehr „Selbst“bewusstsein zu erfahren. Während sich andere Therapieformen meist auf die direkte Beziehung zwischen Patient und Therapeut beschränken, kommt in der Kunsttherapie eine dritte Komponente hinzu: Das gestaltete Werk. Diese nonverbale Kommunikation, der sprachlose Ausdruck von Gefühlen, von Wünschen und Erlebnissen ist zentraler Bestandteil des therapeutischen Prozesses.

 

Beim Farbgespräch wählt sich jeder Beteiligte eine Farbe aus, mit der er sich am Gespräch beteiligen will. Es darf nicht verbal kommuniziert werden. Das Gespräch wird eröffnet, indem ein Teilnehmer mit den Fingern etwas an die Papierwand malt. Wenn er fertig ist, setzt er sich und der Nächste tritt vor die Wand. Dieser darf auf das Bestehende antworten oder in einer anderen Ecke des Papiers einen eigenen Dialog eröffnen. Dann ist der nächste an der Reihe. Wenn ein Teilnehmer nicht mehr weiter kommunizieren möchte, bleibt er sitzen. Dann darf der nächste weiter machen, bis auch er fertig ist. Nach ca. 20 Minuten beendet der Therapeut das Gespräch. In der Reflektion wird verbal über die Gefühle, Reaktionen und Wandlungen gesprochen, die während des Farbgesprächs auftauchten. 

 

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um eine kurzfristige Anmeldung gebeten. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle ab sofort entgegen.

Zeit für Veränderung! Biografische Krisen künstlerisch meistern

Der Heilpraktiker für Psychotherapie, Alexander B. Schadow, führt die Teilnehmer in die kreative Methoden der Biographiearbeit ein.

Der Workshop ermöglicht den Teilnehmern die Biographiearbeit kennenzulernen, so z.B. den Biographiekosmos oder die Lebenslinie.

Biographiearbeit auf der Grundlage des Menschenbildes der Anthroposophie kann diesen Entwicklungsweg des Menschen bewußtmachen  und unterstützend begleiten. Im Betrachten des Lebenslaufes wird im Workshop das Bewußtsein geweckt für die objektiv wirksamen Gesetzmäßigkeiten und der Blick geübt für die im eigenen Leben verborgenen Themen und Motive. Ziel ist, den eigenen Lebensfaden zu finden, Veränderungen einzuleiten und aktiv weiter zu „ent-wickeln“, Krisen als Chancen wahrzunehmen.

 

Seit Mitte der 70er Jahre des vorherigen Jahrhunderts gibt es die Biographiearbeit. Sie wurde inspiriert durch das anthroposophische Menschenbild von Rudolf Steiner und der daraus abgeleiteten ‘moralischen Technik‘ des niederländischen Arztes für Psychiatrie und Psychotherapie Bernard Lievegoed.

 

Während der anschließenden Reflexion tauschen die Beteiligten sich darüber aus, wie der Prozess von ihnen in Bezug ihrer eigenen Biographie erlebt wurde. Wie haben sie sich dabei gefühlt? Welche Chancen für die eigene Lebensgestaltung ergeben sich daraus?

 

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um eine kurzfristige Anmeldung gebeten. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle ab sofort entgegen.

Träume verstehen und deuten

Freud interessiert sich nicht für den Traum, wie wir ihn träumen, d. h. für den „realen Traum“, sondern nur für den Traum, wie wir ihn nach dem Erwachen erinnern. Für Freud war der Traum der Königsweg zur Analyse des Seelenlebens. Die Deutung des Traumes bildete einen, wenn nicht den wesentlichen Teil der Traumarbeit. Es wird oft die Frage gestellt, ob die Erinnerung mit dem tatsächlich geträumten Traum übereinstimmt. Freud hat dieses Problem aus dem Weg geräumt, indem er den realen Traum überhaupt nicht berücksichtigt und sich nur für die Umsetzung der latenten Traumgedanken in die Traumerinnerung interessiert.

 

Unbestritten ist: Träume sind ein wichtiger Bestandteil im Leben und Erleben der Menschen und können eine bedeutende Rolle in Therapie und Beratung spielen. In diesem Workshop wird anhand von Traumerfahrungen der Teilnehmer und an praktischen Beispielen ein Zugang zur Arbeit mit Personen anhand ihres Traumerlebens entwickelt und diskutiert. Es soll den Fragen nachgegangen werden: Wie kann man mit Hilfe der Träume sich selbst und andere besser verstehen? Wie kann das Träumen zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt? Wie zeigen sich in Träumen Muster und worauf könnten sie hin-„deuten“?.

 

Träume liefern uns einen einzigartigen Zugang zu unserer wahren Identität. Sie offenbaren uns wie wir das Leben meistern, zeigen unbewusste seelische Probleme auf und liefern uns wertvolle Strategien zu deren Bewältigung. Träume folgen nicht der Logik des Geistes sondern der Logik des Herzens. Diese spricht in Bildern zu uns.

 

Dieses Seminar hilft die Sprache der Träume zu verstehen. Dabei ermöglichen künstlerische Medien Traumbilder sichtbar zu machen. Ein künstlerisches Talent noch künstlerische Vorkenntnisse sind hierbei wesentlich, vielmehr ist es wichtig, Freude am Gestalten sowie ein großes Interesse an den eigenen Träumen und eine Bereitschaft zur Selbstreflexion zu besitzen. Bildbesprechungen liefern wertvolle Erkenntnisse über die unbewussten seelischen Prozesse und zeigen den Weg in die eigene schöpferische Kraft. Wer möchte, kann seine Träume erzählen und so mit Hilfe der Gruppe ein besseres Verständnis für sich selbst gewinnen.

 

„Ich weiß nicht, ob ich ein Mann bin, der träumt, ein Schmetterling zu sein, oder ob ich ein Schmetterling bin, der träumt, ein Mann zu sein.“ (Dschuang Dsi)

 

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um kurzfristige Anmeldung gebeten.

Phantasiereisen erleben

Imaginative Verfahren, wie z.B. die Phantasiereise gehören zu den ältesten Heilmethoden. Sie werden unter anderem auf dem Gebiet der posttraumatischen Belastungsstörungen eingesetzt, aber auch auf vielen anderen Gebieten. Eine gezielte vorgegebene Imagination ist zum Beispiel, innerlich an einen „Ort der Ruhe“ zu gehen und sich diesen Ort möglichst deutlich mit allen 5 Sinnen vorzustellen. Eine derartige Übung lässt sich durchaus mit dem Autogenen Training oder der Progressiven Muskelentspannung verbinden.

 

Eine weitere Vorstellung ist, sich die heilenden Kräfte des Körpers in bildlicher Form vor Augen zu führen. Mittels der dem Menschen innewohnenden Fähigkeit zur Vorstellung, zur Imagination, gelingt der Zugang zu veränderten Bewusstseinszuständen. Hier findet die Klienten Zugang zu ihren Ressourcen, zu ihren ureigenen Fähigkeiten, zu ihrem inneren Wissen um die Lösungen für ihre Probleme.

 

Dies gibt die Möglichkeit Steuerungsmöglichkeiten zu entwickeln, die Kontrolle über in ihrem Inneren ablaufende Vorgänge zurückzugewinnen und sich letztlich selbst zu helfen.

 

Für den  Impuls-Workshop sind mitzubringen: eine Decke, ein Kopfkissen, bequeme Kleidung.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um eine kurzfristige Anmeldung gebeten. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle ab sofort entgegen.

Eurythmie - Kunst der heilenden Bewegung

 

Körperzentrierte Therapien erwachsen aus einem ganzheitlichen Verständnis von Leib, Seele, Geist.

 

Die persönliche Krisen – bzw. Krankheitssituation wird als ein notwendiger Baustein der ganz individuellen Persönlichkeitsentwicklung verstanden und entsprechend behandelt. Hier hilft z.B. die Heileurythmie durch Körperwahrnehmung ein neues Selbstverständnis zu entwickeln und Körper, Seele und Geist in Einklang zu bringen. 

 

Die Euryth­mie ents­tand ab 1908 aus der Anth­ro­po­sophie. Das Wort Euryth­mie setzt sich zusam­men aus dem  alt­griechischen Eu (gut, rich­tig) und ryth­mie (Rhyth­mus), und bedeutet dem Sinn nach  „Gleich– und Eben­maß in der Bewe­gung“ oder „schöne Bewe­gung“. Die Bezeich­nung Euryth­mie wurde 1912 der neuen Bewe­gungs­kunst  von Marie Stei­ner gegeben.

 

Euryth­mie ist unter ande­rem ein Ins­tru­ment zur Wahr­neh­mungs­bil­dung und Wahrnehmungsserweiterung. Euryth­mie ist das schöpferische Moment, wenn ein Erlebnis in eine Bewe­gung geführt wird. Oder, in Ges­talt gebrachte geis­tige Inten­sion.

Ihre Inhalte erhält die Eurythmie aus Dichtung und Musik. Der Eurythmist begleitet nicht Sprache oder Musik mit interpretierenden Bewegungen, sondern er zeigt durch die Gebärde und Bewegung die den tönenden Künsten innewohnenden Gesetzmäßigkeiten und bringt diese in einen künstlerisch gestalteten Bewegungsfluss, der dem Charakter des jeweiligen Werkes entspricht. Eine Sonderform der Euryth­mie ist die Heileuryth­mie.

 

 

Die heileurythmische Behandlung wird schon bei Anlagen zu Krankheiten (als Prophylaxe) sinnvoll, hat aber bei akuten und chronischen Erkrankungen ihre Hauptanwendungsgebiete. Der Workshop findet unter der Leitung des Heilpraktikers und Heileurythmisten Michael Völkel aus Celle statt.

 

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um eine kurzfristige Anmeldung gebeten. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle ab sofort entgegen.